Bayerische Sinnlichkeit- neu entdeckt und neu interpretiert !
Saibling ist extravagant. Saibling ist sexy und Saibling ist leicht zuzubereiten.
Ich freundete mich mit dem Saibling an, als ich an den See zog. Plötzlich war ich umzingelt von 4 Fischhändlern und konnte der regionalen Fischversuchung nicht lange widerstehen. Aus Sympathie wurde Leidenschaft. Anfangs folgte ich den Empfehlungen der Fischer und wir aßen uns warm mit Forelle blau und Saibling vom Grill. Wiederholungen langweilen mich, ich begann mit den Süßwasserexperimenten.
Der Saibling ähnelt dem Lachs. Ein Zuchtsaibling, gut genährt, schwimmt beim Geschmack um die Wette mit dem Lachs.
Kaum tauchten die ersten Rote Beete nach dem Sommer auf, überfiel mich die Lust auf Saibling in Dunkelrot.
Experiment Nr. 1 scheiterte. Rotes Püree erdrückt den Saibling, zu dominat.
Auf die Farbe mochte ich nicht verzichten, der Saibling hatte eine elegante Begleitung verdient.
Ich kochte die Erdknolle mit ein paar Zutaten und reduzierte den Sud. Bingo, das war´s! Weißwein, Brühe und Zwiebel verfeinern den Geschmack der Sauce und der Saibling kann sich trotz Begleitung entfalten.
Jetzt nur noch ein wenig gebratene Pastinaken- und Ingwerwürfel anbraten, auf dem Fischfilet verteilen und dann die verführerische Sauce drüber träufeln.
Fertig ist die erotische Komposition.
Für 4 Personen brauchst Du :
4 Saiblingfilets
1 Zitrone
4-5 Pastinaken, je nach Grösse
4-5 cm Ingwer
Olivenöl, Salz und Pfeffer
Jasminreis
Für die Sauce benötigst Du :
1 grosse frische Knolle rote Beete oder 2-3 kleinere
100ml Gemüsebrühe
100ml Weisswein
1 Zwiebel
1 kleine Tomate
1 TL Honig
etwas Butter, Salz und Pfeffer,
ca 20 gr Speisestärke
Den Fisch mit Zirone und Pfeffer marinieren
Rote Beete schälen und in Würfel schneiden. Die Zwiebel auch und in Butter anbraten. Die rote Beete dazugeben und mitbraten. Anschliessend mit dem Weisswein und der Brühe ablöschen und ca 20 Minuten köcheln lassen, bis die rote Beete gar ist.
Danach den dunkelroten Sud in einen anderen Topf giessen, Speisestärke hinzutun und nochmals aufkochen bis sie ein wenig eindickt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Reis kochen.
Die Pastinaken und den Ingwer in kleine Würfel schneiden und in Butter scharf anbraten.
Die marinierten Fischfilets in Olivenöl bei mittlerer Hitze ca 3-4 Minuten auf jeder Seite anbraten.
Die Filets anrichten, die Pastinaken- und Ingwerwürfel darauf verteilen und die rote Sauce drüber träufeln. Ich habe dazu eine Pipette verwendet. So wird das Muster schöner.
Zitronenscheiben und ein paar grüne Blätter dazulegen, die rote Beete und den Reis dazu servieren und fertig !
Viel Spass und Bon appetit,
Eure Christina
Die Weinbegleitung kommt wie immer von der VINOTHEK HACKER:
Christine Hacker schreibt:
Ihr liebt die freche Mode und die außergewöhnlichen Rezepte von Christina, dann seid ihr auch bestimmt mutig genug für meine Weinempfehlung!
Muss es wirklich immer ein Weißwein zu Fisch sein?????
Ich finde, dass ein Pinot Noir zu Saibling mit RoteBeete-Sauce und Pastinaken sensationell passt.
Unser Pinot Noir vom Weingut Hellmer aus Niederösterreich präsentiert sich leichtfüßig und trotzdem mit einer enormen Aromenvielfalt.
Er harmoniert deshalb perfekt zu diesem fantastisch schmeckenden Gericht.
Diese Kombination ist elegant und erotisch wie ein Tango.
Traut euch!!!
Eure Christine Hacker
Quellen:
Falls Du keinen Fischladen in der Nähe hast, dann bestell doch einfach im Netz.
Fisch: Lachskontor – Frischer Fisch ONLINE
Bio Gemüsekiste: Etepetete – wer is(s)t schon gerne normal – Biogemüse in´s Haus
PS: Wir werben aus Überzeugung und werden dafür nicht bezahlt!
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Und wenn es Dir geschmeckt hat, lass es mich wissen und wenn nicht, dann auch.
Danke, Deine Christina
Tolle Gerichte von einer sexy Frau gut präsentiert werde dich weiter empfehlen man sieht das gutes essen gute Figur macht und wenn die dame so sexy gekleidet ist bekommt man Hunger nach beiden essen und dame.
Danke, lieber Günther, für Deine Worte und Deine Weiterempfehlung.
Genuss macht glücklich und dazu zählt nicht nur essen.
Lasst uns das Leben genießen,
Liebe Grüße,
Christina